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Familie und Karriere: 10 Hacks für mehr Vereinbarkeit

Eines möchte ich dir gleich vorweg sagen: JA – du kannst alles: Karriere, Kind & Selfcare. Nur eben nicht gleichzeitig!!
Auch dein Tag hat nur 24h. 

Es wird uns nämlich immer wieder suggeriert, dass wir uns entscheiden müssen. Entscheiden zwischen Kind und Karriere, zwischen Familie und Beruf, zwischen Mutter sein und Chefin sein. 

Aber was, wenn wir das gar nicht wollen?

Und tatsächlich müssen wir das auch gar nicht. Natürlich ist es noch ein weiter Weg, bis das auch in der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik angekommen ist, aber mit ein paar Tipps kannst auch du jetzt schon Vereinbarkeit schaffen zwischen Familie, Karriere und – ganz wichtig – Selfcare! 

Denn: Wir verlieren nicht an Wert, nur weil wir Kinder bekommen haben!

#vereinbarkeitjetzt lautet das Ziel.

Wertschätzung seitens der Gesellschaft.

Praktikable Lösungen von Wirtschaft & Politik.

Lass uns mal ganz kurz innehalten und den Beitrag mit einigen Fragen beginnen: 

Wo stehen wir heute?

👉 Veraltete Rollenbilder: Wer hat in deiner Kindheit gekocht, Brote geschmiert, Arzttermine koordiniert, den Haushalt sauber gehalten usw.?

👉 Konservative Erziehung: Frauen werden anders erzogen. Wir wollen es allen recht machen, sollen das Klischee erfüllen: „Das machen Mädchen nicht“, „Kümmere dich bitte um xy“! 

👉 Verurteilendes Mindset: Was denkst du über Rapvideos mit nackten Frauen? Paare, bei denen der Mann sehr viel älter ist? Mamas, die anders erziehen als du?

„Die Rabenmutter arbeitet ja schon wieder“

„Das Kind friert doch…“

Woher kommen diese Vorurteile?

Im Jahr 1958 wurde das „Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau“ erlassen- mit einem Kompromiss. Bis 1977 galt dabei:

„Die Frau ist berechtigt, erwerbstätig zu sein, soweit dies mit ihren Pflichten in Ehe und Familie vereinbar ist“. 

Erst 1994 wurde im Artikel 3 des Grundgesetzes folgender Satz ergänzt: „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ 

Als Gesellschaft sind wir also sehr lange mit genau diesem Rollenverständnis aufgewachsen und haben es über mehrere Generationen fest verankert. Aber auch wir Frauen wurden dadurch geprägt und sind mit dem Bild der Hausfrau und Mutter groß geworden. 

Vielleicht sollten wir genau deshalb nicht immer allzu hart über uns und andere urteilen! Geschichtlich gesehen, ist die alte Denke eben einfach noch nicht lange genug “vorbei”.

Bist du mit deiner Situation unzufrieden? 
Theoretisch stehen uns heute alle Möglichkeiten offen. Frauen haben in Deutschland genau dieselben Rechte wie Männer. Und doch ist es noch immer selbstverständlich, dass wir Frauen mit den Kindern zu Hause bleiben und uns um die Erziehung kümmern. 

Unsere Jobs geben wir dafür auf, das ist eben so. 

Irgendwann hast du dann aber gemerkt, dass du unzufrieden bist. Du kannst nicht genau sagen, weshalb. Du weißt auch nicht, woher diese Unzufriedenheit plötzlich kommt. Sie ist einfach da. 

Woran könnte das liegen?

👉 Klassische Erziehung: “So habe ich es eben gelernt – und nie hinterfragt.” Aber eigentlich willst du das gar nicht.

👉 Hohe Erwartungen an dich selbst / Perfektionismus (von den Eltern abgeschaut): Du glaubst, du müsstest alles perfekt erledigen. Du setzt dich selbst unter einen solchen Druck, dass du irgendwann frustriert das Handtuch werfen willst.

👉 Wunsch nach sozialer Anerkennung (Was könnten die anderen denken?): Das würdest dein Kind nach ein paar Monaten gerne in die Krippe geben, aber hast jetzt schon Angst vor den blöden Kommentaren.

👉 Unterschiedliche Ansprüche zwischen Mann/Frau: Du hast das Gefühl, alles bleibt an dir hängen.

Es wird Zeit etwas zu ändern!

10 Hacks für mehr Vereinbarkeit

1. Kenne deine Ziele 

  • Notiere deine privaten und persönlichen Ziele (z.B. auf einem Visionboard)
  • Prioritäten setzen = Reihenfolge festlegen, nach Wichtigkeit ordnen, Zeit im Blick behalten
  • Was ist für dich, deine Familie und dein Business wirklich wichtig? Was benötigt ihr und was erwarten andere? Muss und willst du diese Erwartungen erfüllen?

 

2. Sag doch mal Nein (statt es nur zu denken)!

  • Wäge ab, ob du diese Aufgabe wirklich übernehmen musst! Ist sie zielführend oder eher eine ABM?
  • Deine Familie verkraftet auch mal ein Nein. Es muss nicht alles sofort passieren.
  •  Eine E-Mail muss nicht sofort beantwortet werden, nur weil der Absender dies behauptet!
  • Lerne zu agieren, statt nur zu reagieren und lasse nicht die anderen entscheiden! 

 

3. Nimm Hilfe an & fordere sie ein

  • Frage Familie / Freunde, ob sie die Kinder betreuen können oder beim Kochen / Einkaufen helfen
  • Warum hast du keine Haushaltshilfe?
  • Delegiere Aufgaben an deinen Partner
  • Hole dir auch im Job Hilfe durch Experten oder eine Virtuelle Assistenz 

 

4. Kommuniziere deutlich Kommuniziere deutlich, dass du Unterstützung brauchst

  • Delegiere Aufgaben glasklar (einen Einkaufsbeutel an die Tür hängen versteht     Man(n) nicht!)
  • Sprich deine Wünsche/ Erwartungen aus
  •  Rede in der ICH-Form, statt “man” zu nutzen

 

5. Vergiss deine Bedürfnisse nicht

  • Nimm dir feste Zeiten für dich (Sport, Wellness, Selbstreflexion, lesen…)
  • Unterdrücke deine Gefühle nicht 
  • Lass Aufgaben liegen. Räume einfach mal nicht auf.
  • Treffe Freund(innen)

 

6. Blocke feste Zeiten

  • Entwickle tägliche Routinen und blocke dir feste Zeiten für Business, Familie  und Haushalt
  • Plane keine Meetings vor und nach deinen Arbeitszeiten
  • Nehme dir täglich 30 min pro Kind in dem keine TO DOs anstehen und das Handy zur Seite gelegt wird
  • Bündle Routinen-Aufgaben (z.B. Social Media)

 

7. Setze einen klaren Fokus

  • Starte eine Aufgabe und stelle dir einen Wecker 
  • Priorisiere deine täglichen Aufgaben – jeden Abend neu!
  • Lasse keine Ablenkung zu, wenn du fokussiert arbeitest (beantworte keine Mails, kein Handy…)
  • Meetings mit klaren Zielen (auch Kennenlerngespräche dürfen Ziele haben)    

8. Eat the frog

👉 Erledige unangenehme Aufgaben jeden Tag zuerst

👉 Ist die Aufgabe zu groß, unterteile sie in Teilaufgaben. Kleine Erfolge führen auch zum Ziel! Prokrastiniere nicht (=keine Aufschieberitis!)

👉 Stelle dir eine Belohnung in Aussicht

9. Nutze Tools & Automatisierungen

  • Nutze einen Kalender (analog oder digital), der mit der Familie synchronisiert ist (Google Kalender) und euch an Termine erinnert
  • Nutze Apps und Geräte, die z.B. helfen, Rezepte zu finden (Thermomix)
  • Nutze ein Whiteboard, auf dem sämtliche Aufgaben stehen (z.B. Trello)
  • Nutze Business-Tools wie CANVA, Later oder Trello

10. Gönnen können!

Na, hast du ein wenig Input für deinen Alltag mitnehmen können?

Lass mir gerne einen Kommentar da, wie du dein Leben “vereinbarer” machst.

10 Hacks für mehr Vereinbarkeit

Dein Alltag mit seinen vielen Aufgaben macht dich tagtäglich verrückt?

Ich zeige dir 10 Alltags-Hacks für mehr Vereinbarkeit von Familie & Beruf.

Unser gemeinsames Ziel ist es, dass dich die vielen täglichen Aufgaben nicht verschlucken, überfordern und im schlimmsten Fall krank machen, sondern dass du frühzeitig reflektierst und alte Gewohnheiten hinterfragst. 

“Das war schon immer so” lässt Nadine nicht gelten. Mit neuen Lebensaufgaben wie z.B. Kind, Pflegefall, aber auch zeitaufwändigen Hobbys musst du auch mehr Flexibilität und Mut zur Veränderung in dein Leben lassen. 

Schaue doch mal weniger nach rechts und links, was die Nachbarn dort treiben oder die Familie von dir erwartet und horche mehr in dich selbst hinein, was DU eigentlich gerne möchtest.

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